Steuerfreie Dividenden – kurz erklärt

Steuerfreie Dividenden gibt es eigentlich nicht. Vielmehr nutzen einige Gesellschaften die vom Gesetzgeber geschaffenen Möglichkeiten aus, die Dividenden als Rückzahlungen aus dem steuerlichen Einlagenkonto zu bezeichnen. Eine solche Rückzahlung ist kein “besteuerbarer” Vorgang und löst somit weder die Abgeltungssteuer aus, noch müssen diese Zahlungen in der persönlichen Steuererklärung angegeben werden. Die Depotbanken weisen diese Zahlungen allerdings in Ihren Steuerbescheinigungen an den Kunden aus. Dieser muss diese Bescheinigung seinem Finanzamt einreichen, aber die Zahlungen nicht als Erträge aus Kapitalanlagen angeben.

Das steuerliche Einlagenkonto weist Sach- und Bareinlagen und andere Zahlungen aus, die nicht zum Nennkapital der Gesellschaft gehören. Unter anderem kann sich darunter das Agio (das nicht verbrauchte Aufgeld) befinden, das beim Börsengang erhoben aber nicht restlos verbraucht wurde. Auszahlungen aus diesem Konto sind keine Gewinne, sondern Rückzahlungen von Kapital. Rückzahlungen von Kapital sind niemals steuerliche Einnahmen. Über diesen Weg ist es möglich eine steuerfreie Dividende zu bezahlen.

In den Genuss dieser steuerfreien Dividenden kann allerdings nur derjenige kommen, der die Aktie bereits vor der Hauptversammlung besessen hat. Interessant ist diese Möglichkeit insbesondere für Sparer, die ihre Freibeträge bereits ausgeschöpft haben und mit den weiteren Dividenden der Abgeltungssteuer unterliegen würden. Verkauft man die Aktien mindert die steuerfreie Dividende den Kaufpreis der Aktie und führt so zu einem höheren Gewinn durch den Verkauf der Aktie, womit sich unter Umständen der Vorteil durch die steuerfreie Dividende wieder aufzehren kann.

Man könnte aber aus dieser Möglichkeit ein wenn auch etwas spekulativeres Konzept schneidern. Dies würde dann im Ergebnis wie folgt funktionieren. Kurz vor der Hauptversammlung erwirbt man die Aktien des betreffenden Unternehmens und kassiert die steuerfreie Dividende. Der Aktienkurs mindert sich ab dem Tag der Ausschüttung um die Höhe der Ausschüttung. Verkauft man nun an diesem Tag die Aktien wieder wird man eher einen Verlust als einen Gewinn erzielen. Wenn überhaupt ein Gewinn aus dem Verkauf entstehen sollte, ist dieser in den meisten Fällen recht gering, so das ggf. anfallende Steuern nicht ins Gewicht fallen. Hintergrund dieser Möglichkeit ist auch, dass die Gesellschaften aufgrund steuerlicher Vorschriften und ggf. auch tatsächliche Verluste in der Bilanz ausweisen und es somit keine steuerpflichtigen Gewinne auf der Seite der Gesellschaft gibt.

Immobilienkredit: Ohne Eigenkapital finanzieren

Aktuell wird immer wieder dafür geworben, dass die Zinsen für Immobilienkredite auf einem historischen Tiefstand stehen. Fast ebenso oft wird darauf hingewiesen, dass genau jetzt der richtige Zeitpunkt ist, eine Immobilie zu erwerben, um von diesen niedrigen Zinsen zu profitieren. So keimt bei vielen Familien der Wunsch, mit der eigenen Immobilie nicht nur eine solide Altersvorsorge zu erwerben, sondern auch selbst Herr über ein Haus oder eine Wohnung zu sein und diese nach persönlichem Geschmack einrichten zu können.

Bei vielen Familien jedoch besteht kein oder nicht ausreichendes Eigenkapital. Grundsätzlich gilt, dass eine Immobilie mit mindestens 20 Prozent Eigenkapital finanziert werden sollte. Es gibt allerdings auch die Möglichkeit, eine Immobilie zu 100 Prozent zu finanzieren. Ohne Eigenkapital geht es aber auch bei einer 100-prozentigen Finanzierung nicht. Denn die Nebenkosten des Immobilienerwerbs wie Notarkosten oder eventuelle Maklergebühren müssen in der Regel dann trotzdem selbst finanziert werden. Kostet die Immobilie beispielsweise 250.000 Euro und betragen die Nebenkosten fünf Prozent vom Kaufpreis, so benötigt man allein dafür bereits 12.500 Euro Eigenkapital. Von einer kompletten Fremdfinanzierung spricht man, wenn z.B. 105 Prozent vom Immobilienkaufpreis finanziert werden.

Bevor man sich nun euphorisch auf die Suche macht, sollte man trotzdem einmal bei der eigenen Hausbank anfragen, ob und in welcher Höhe man dort einen Kredit zur Immobilienfinanzierung erhalten würde. Allerdings müssen gerade junge Familien ohne Eigenkapital oft mit einer Absage rechnen. Dafür gibt es verschiedene Gründe. Zum einen sind die Kreditinstitute durch Bank- und Wirtschaftskrise entsprechend gebeutelt und vorsichtig geworden, zum anderen gibt es bedingt dadurch auch die sogenannten Scoringverfahren, mit denen an Hand von Kennzahlen das Risiko einer Kreditvergabe eingeschätzt wird.

Aber selbst wenn man bei der Hausbank keine positive Antwort bekommt, so ist es zumeist nur eine Frage der Zeit bis man ein Kreditinstitut findet, welches den Traum eines Immobilienkredits ohne Eigenkapital finanzieren würde. Zumindest, wenn außer der Immobilie noch weitere Sicherheiten vorhanden sind. Man sollte sich allerdings vorher sicher sein, dass die eigene Rechnung auch aufgeht und sich wirklich genau mit seiner finanziellen Situation auseinandersetzen. Wer blauäugig einen Kredit abschließt, den er später nicht bedienen kann, über dem schwebt immer das Risiko einer späteren Zwangsvollstreckung. Eine gewissenhafte Kalkulation ist daher zwingend erforderlich.

Im Internet finden sich auf Immobilienseiten häufig Rechner für das zur Verfügung stehende Einkommen sowie zur Kreditberechnung mit unterschiedlichen Zins- und Tilgungsvarianten. Es schadet nichts, sich einmal mit diesen Rechnern auseinanderzusetzen, um eine Vorstellung davon zu bekommen, in welcher Höhe eine Immobilienfinanzierung ohne Eigenkapital überhaupt möglich wäre. So bekommt man mit der Zeit auch ein Gespür dafür, ob man am Ende ein seriöses Finanzierungsangebot vorliegen hat oder nicht.

Welche Gebühren bei Auslandsüberweisungen anfallen

Wer eine Überweisung ins Ausland tätigen möchte, sollte sich vorab bei seiner Bank über die anfallenden Gebühren informieren, damit es bei der Sichtung des Kontoauszuges keine böse Überraschungen gibt. Denn allgemein sei gesagt: Auslandsüberweisungen sind kostenpflichtige Bankdienstleistungen. Die Höhe des Entgeltes richtet sich nach Höhe des Betrags, nach der Art der Überweisung und letztendlich natürlich auch nach der Gebührentabelle der ausführenden Bank und da kann es erhebliche Unterschiede zwischen den Banken geben.

Die Mehrkosten einer Auslandsüberweisung rechtfertigen sich in erster Linie dadurch, dass die Überweisung über die Auslandsabteilung der Bank ausgeführt werden muss. Dann stellt sich auch die Frage, soll die Überweisung als SWIFT-Überweisung oder als SEPA-Überweisung ausgeführt werden? Handelt es sich um eine normale Überweisung oder um eine Expressüberweisung? Eine Expressüberweisung kostet zu den normalen Auslandsüberweisungsgebühren noch eine Gebühr für die Expressdienstleistung hinzu. Wie hoch die Auslandsüberweisungsgebühren jedoch sind, hängt vor allem auch davon ab, in welches Land die Überweisung gehen soll.

Die reinen Gebühren für die Auslandsüberweisung richten sich nach dem Wunsch des Auftragsgeber. Denn dieser bestimmt, wer die Gebühren zu tragen hat. Hier gibt es drei verschiedene Möglichkeiten. Die erste Variante ist, der Auftraggeber trägt die Gebühren für die Auslandsüberweisung komplett selbst. Ihm werden also vom Konto der Überweisungsbetrag zuzüglich die entsprechenden Gebühren, belastet. Die zweite Variante ist, der Empfänger des Überweisungsbetrags trägt die kompletten Überweisungsgebühren. Überschreitet das Kontoguthaben des Empfängers den Überweisungsbetrags nicht oder besitzt er garkein Guthaben, werden ihm die kompletten Überweisungsgebühren vom empfangenen Überweisungsbetrag abgezogen. Es liegt im Interesse des Überweisungsauftraggebers dies im Vorfeld dem Empfänger mitzuteilen, damit es für diesen keine Unannehmlichkeiten am Bankschalter gibt. Die dritte Variante ist die sogenannte Sharing-Variante. Wie der Name schon sagt, wird hier etwas geteilt, nämlich die Überweisungsgebühren. Konkret bedeutet dies, dass der Auftraggeber und der Überweisungsempfänger jeweils die Hälfte der Überweisungskosten bezahlen bzw. diese deren Konten belastet werden.

Eine Auslandsüberweisung auf eigene Kosten ist relativ teuer. Bei einer bestimmten Landesbank muss man für einen Überweisungsbetrag von 100 Euro auf ein Schweizer Konto 29 Euro bezahlen. Das ist mehr als ein Viertel des gesamten Überweisungsbetrages. Die Sahring-Variante wäre hier zweifelsohne die fairere Version. Es kommt natürlich darauf an, weshalb und an wen man eine Auslandsüberweisung veranlasst und dementsprechend sollte man gründlich überlegen, welche der drei Varianten zum Gebührenbegleichen man wählt. Im Businessbereich ist es eigentlich geläufig, dass man die Sharing-Version wählt. Wenn man im Ausland Jemanden beschenken möchte mit Geld, sollte die Gebühren lieber selbst bezahlen, denn welcher Beschenkte möchte für sein Präsent auch noch Gebühren bezahlen?

Kostenloses Bankkonto eröffnen

Die meisten Bankkonten für Erwachsene beinhalten viele interessante Service-Leistungen, sind aber auch kostenpflichtig. Für ihre Führung wird eine monatliche Grundgebühr verlangt, außerdem fallen für die diversen Leistungen ebenfalls Gebühren an. Es gibt allerdings auch einige Banken, die nicht nur für Jugendliche, sondern auch für erwachsene Kunden die Eröffnung eines kostenlosen Bankkontos anbieten – wenn die Leistungen gleichbleibend sind, spricht prinzipiell nichts dagegen, das Angebot anzunehmen.

Kostenlose Bankkonten eröffen kann man meist bei Banken, die darauf angewiesen sind, neue Kunden durch interessante Werbung anzuziehen und auf sich aufmerksam zu machen. Das trifft beispielsweise auf Direktbanken zu, die keine eigenen Filialen haben und daher nicht so präsent sind wie die Filialbanken. Bei ihnen findet man häufig verschiedene Bankkonten, für die zumindest keine Grundgebühr mehr fällig wird. Außerdem sind auch viele alltägliche Leistungen wie Überweisungen oder die Nutzung einer EC-Karte kostenlos. Bei der Direktbank sollte man allerdings darauf achten, bei welchen Automaten man Bargeld kostenfrei abheben kann: Gehört sie beispielsweise zur CashGroup oder einer anderen solchen Gruppe, spricht prinzipiell nichts dagegen.

Häufig findet man Angebote bei wenig bekannten Banken, die das Bankkonto kostenlos werden lassen, sobald ein gewisser monatlicher Geldeingang zu verzeichnen ist. Diese können durchaus auch Filialen haben, sie sind allerdings seltener vertreten als die bekannten Banken – deswegen wollen sie mit solchen Aktionen gezielt Kunden werben, die ernsthaft ein Konto bei ihnen betreiben möchten. In der Regel handelt es sich um keine großen Summen, die monatlich eingehen müssen, damit ein Bankkonto kostenlos bleibt. Viele Banken sind schon damit zufrieden, wenn man das monatliche Gehalt auf das Konto laufen lässt, sodass sie erkennen können, dass es aktiv genutzt wird. Sofern man in der Nähe einer Bank wohnt, die ein solches Angebot hat, oder zumindest jeden Tag an einem ihrer Geldautomaten vorbeikommt, spricht nichts gegen ein solches Konto, da die Serviceleistungen meist exzellent sind. Müsste man jedoch Umwege fahren, um an Bargeld zu kommen, sollte man sich lieber eine andere Bank suchen, denn solche Anbieter sind selten an eine Gruppe von Geldautomaten angeschlossen.

Der Vorteil beim eröffnen eines kostenlosen Bankkontos besteht darin, dass man viel Geld dabei sparen kann. Monatliche Gebühren oder Kartengebühren entfallen und können eine große Entlastung bedeuten. In den meisten Fällen lassen die Serviceleistungen nicht zu wünschen übrig, da die Banken sehr um ihre Kunden bemüht sind. Dafür kann es allerdings sein, dass man nur nach einer Bonitätsprüfung alle Karten bekommt und beispielsweise etwas auf die Ausstellung einer EC-Karte warten muss.

Einlagensicherung bei deutschen Banken

Seit es Banken gibt, gibt es auch Krisen und Bankinsolvenzen. Historisch hat das immer wieder dazu geführt, dass die deutschen Kunden ihre angelegten Gelder vollständig verloren. Daher wurde in entwickelten Staaten spätestens seit dem 20. Jahrhundert ein Sicherungssystem aus mehreren Säulen installiert, das heute in Deutschland und vergleichbar in anderen Staaten Anlegergelder vor Verlust schützt, und zwar bis 100.000,- € Barvermögen zu 100% und zu 90% Verbindlichkeiten aus Wertpapieren bis zu einem Gegenwert von 20.000,- €. Dies betrifft Einlagen bei Banken mit Hauptsitz in Deutschland. In anderen Ländern gibt es vergleichbare Regelungen mit unterschiedlichen, aber ähnlichen Summen. Seit dem 30.06.2009 sind nach EU-Beschluss bis 50.000,- € rechtlich einklagbar garantiert. Zum 31.12.2010 wurde der Betrag in Deutschland auf 100.000,- € angehoben. Die Frist für die Auszahlung wird auf höchstens 30 Tage begrenzt (vorher 3 Monate) und die bisherige Verlustbeteiligung der deutschen Anleger von 10% abgeschafft. Es gibt jedoch noch weitere, über die gesetzlich fixierte Sicherung hinausgehende Absicherungen durch die Banken selbst, die weiter unten erläutert werden.

Historisch ist die Einlagensicherung bei deutschen Banken seit 1937 mit der Gründung des Genossenschaftlichen Kreditfonds in Deutschland gewachsen. Die erste bundesweite (freiwillige) Sicherungseinrichtung der privaten Banken wurde 1966 gegründet. Auf diese zunächst freiwilligen und privaten Verfahren stützen sich bis heute weitere Sicherungssysteme, die Kunden auch über die 100.000,- € hinaus schützen.
1974 gab es den spektakulären Konkurs der Kölner Herstatt-Bank, einer Privatbank, die sich am Devisenmarkt verspekuliert hatte. Daraufhin wurden die privaten (freiwilligen) Sicherungssysteme der Banken erweitert, ohne gesetzliche Pflicht, diesen Systemen beizutreten. Erst 1986 gab die EU-Kommission dahingehend eine Empfehlung, die 1997 zur verbindlichen Richtlinie wurde.

Die Einlagensicherung hat verschiedene Säulen, nämlich Eigenkapitalvorschriften, gegenseitige Haftung von deutschen Banken, gesetzliche Einlagensicherung wie oben beschrieben und freiwillige Einlagensicherung durch Feuerwehrfonds. Mittels der Eigenkapitalvorschriften können normalerweise auch im Falle von Schieflagen der Bank noch sämtliche Kundengelder ausgezahlt werden. Gelingt dies nicht, haften innerhalb von Konzernen Mutter-und Tochtergesellschaften gegenseitig, im Falle der Sparkassengruppe und der Genossenschaftsbanken greift die Institutssicherung. Die nächste Stufe ist die oben geschilderte gesetzliche Einlagensicherung bei deutschen Banken, darüber hinaus schützen die Einlagensicherungsfonds der Bankenverbände weit über die gesetzlichen Anforderungen hinaus die Kundengelder. Dies hat seine Wurzeln im historischen Wachsen der privaten freiwilligen Einlagensicherung der Banken seit den 1930er Jahren. Seit dieser Zeit hat zum Beispiel noch nie ein Kunde einer Genossenschaftsbank oder Sparkasse in Deutschland seine Gelder verloren und ist noch nie ein dem Verbund angeschlossenes Institut in die Insolvenz gegangen. Laut § 23a Kreditwesengesetz sind Banken verpflichtet, einem Kunden vor Kontoeröffnung darüber zu informieren, ob sie dem Einlagensicherungsfond angehören. Die Abfrage hierüber kann man auch online durchführen.

Ratenkredit mit günstigen Zinsen

Was genau ist eigentlich ein Ratenkredit und wie kommt man an günstige Zinsen?

Als Ratenkredit bezeichnet man im Allgemeinen ein Darlehen für eine Privatperson, der in gleichbleibenden monatlichen Raten, mit einem festen Zinssatz zurückgezahlt wird. Dabei gibt es den Ratenkredit unter unterschiedlichen Bezeichnungen, die meistens seinem Verwendungszweck entsprechen. Sehr bekannt hierbei ist zum Beispiel der Autokredit, der Konsumentenkredit oder der Anschaffungsdarlehen. Angeboten wird diese Art der Kredite schon seit 1950 in Deutschland, wobei er zuerst als Hauptgeschäft der Teilzahlungsbanken diente. Heute wird er im Allgemeinen von Geschäftsbanken angeboten, insbesondere dabei von den Autobanken, bei denen der Ratenkredit eines der wichtigsten Produkte darstellt.

Wie kann man sich einen solchen Ratenkredit am besten noch mit günstigen Zinsen holen und was ist dabei zu beachten? Da es sich bei den Ratenkrediten um standardisierte Produkte der Banken für Privatkunden handelt, ist es fast überall möglich einen solchen Kredit zu beantragen. Dabei bewegt sich die Höhe des Kredits zwischen 1.000 Euro bis 75.000 Euro und die Laufzeit des Vertrages zwischen 84 Monaten, manchmal aber auch 120 Monaten. Die Zinsen hängen maßgeblich von der Laufzeit ab. Je kürzer die Laufzeit, desto günstiger die Zinsen.

Weiterhin ist wichtig bei der Beantragung zu wissen, dass man seine Lohn- und Gehaltsabtretung, als Sicherheit im Vertrag angeben muss. Wenn die Bonität aber nicht ausreichen sollte, kann es vorkommen, dass die Banken zusätzlich einen Bürgschaft verlangen. Zu beachten gibt es weiterhin, dass das Aufnehmen eines Ratenkredits typischerweise in die Schufa eingetragen wird und dass oftmals einen Restschuldversicherung zum Kredit abgeschlossen werden muss, die Zusätzliche Kosten verursacht. Wenn man den Kredit dann aufgenommen hat, muss man ihn in den vertraglich festgehaltenen Monatsraten zusätzlich der anfallenden Zinsen zurückzahlen. Dabei können einmalig Bearbeitungsgebühren in Höhe von bis zu drei Prozent der Kreditsumme anfallen.

Welche Vor- aber auch Nachteile haben Ratenkredite zu bieten? Ein großer Vorteil ist, dass man die Summe der monatlichen Raten, zu einem gewissen Teil selber mitbestimmen kann, indem man einfach die Laufzeit des Kredits verlängert. Hinzu kommt, dass man hier nicht den gesamten Betrag plus Zinsen auf einmal zurückzahlen muss, wie es bei anderen Krediten der Fall ist. Weiterhin ist ein sehr guter Vorteil, dass man als Kreditnehmer nicht einmal über sehr hohe Sicherheiten verfügen muss, um einen solchen Kredit zu bekommen. So kann man relativ einfach größere Anschaffungen machen. Hinzu kommen oftmals sehr geringe Zinsen, die zwar nicht so niedrig sind wie bei einer Baufinanzierung aber immer noch günstiger als bei einem Dispositionskredit ausfallen. Der letzte große Vorteil, den der Ratenkredit bietet, ist die gute Übersichtlichkeit und die Möglichkeit, mit ihm lange in die Zukunft zu planen, da sich die Raten nach Abschluss des Vertrages nicht mehr ändern.

Die kapitalbildende Lebensversicherung

Lohnt es sich heute noch, eine kapitalbildende Lebensversicherung abzuschließen?
Die Antwort ist nicht für jeden gleich, es kommt auf die Lebenssituation an.

Was genau ist eine kapitalbildende Lebensversicherung?
Hier schließt man genau genommen zwei Verträge gleichzeitig ab. Auf der einen Seite spart man für sich selbst Geld an, das zu einem festgelegten Zeitpunkt, dem Erlebensfall, ausgezahlt wird. Also zum Beispiel 15 Jahre nach Abschluß des Vertrages. Gleichzeitig ist man auch versichert für den Trauerfall. Das heißt, falls man während der 15 Jahre stirbt, erhalten die Angehörigen eine Auszahlung. Das ist die vereinbarte Versicherungssumme plus die aufgelaufenen Zinsen.

Muß ich kerngesund sein, damit ich eine kapitalbildende Lebensversicherung abschließen kann?
Wer kerngesund ist, wählt am besten eine Lebensversicherung mit Gesundheitsfragen. Dann gilt die volle Versicherungssumme im Todesfall, sobald der erste Beitrag eingezahlt ist. Doch nicht jeder möchte Gesundheitsfragen beantworten. Daher gibt es auch Tarife ohne Gesundheitsfragen, diese haben eine festgelegte Aufbauzeit. Angeboten werden eins, zwei oder drei Jahre. Sollte der Versicherte während der Aufbauzeit sterben, erhalten die Angehörigen nur das bisher eingezahlte Geld zurück. Dafür kann sich hier wirklich jeder absichern, auch wenn er schon erkrankt ist.

Kann ich mich auch nur für den Trauerfall absichern?
Für diesen Fall gibt es die lebenslange Sterbeabsicherung. Hier verzichtet der Versicherte auf die Auszahlung für sich selbst. Zum Beispiel zahlt er 15 Jahre lang Beiträge. Dann bleibt das Geld bei der Versicherung stehen, bis der Trauerfall eintritt. Hier kann die Versicherung bei den meisten der Kunden länger mit dem Geld Zinsen erwirtschaften. Also profitiert der Kunde, denn er zahlt für die gleiche Versicherungssumme einen geringeren Beitrag als bei einem Tarif mit Auszahlung im Erlebensfall.

Für wen lohnt sich eine kapitalbildende Lebensversicherung?
Wer gesund ist und eine sehr hohe Summe absichern will, zum Beispiel weil er eine Immobilie abzahlen muß, der sollte lieber eine Risikolebensversicherung abschließen. Er zahlt sehr günstige Beiträge. Im Trauerfall ist die Schuld für das Haus oder die Wohnung beglichen und die Familie kann dort wohnen bleiben.

Wenn jemand bereits so viel Geld auf der hohen Kante hat, dass seine Beerdigung damit bezahlt ist, bekommt er bei einer Rentenversicherung mehr für sein Geld.
Wer sich aber Sorgen macht, wie seine Angehörigen im Notfall die Bestattungskosten aufbringen, sollte eine kapitalbildende Lebensversicherung abschließen. Wer sich noch jung fühlt, wählt eine Versicherung mit Auszahlung im Erlebensfall. So kann er sich gleichzeitig auf eine schöne Summe freuen. So manche große Reise wurde schon durch eine Lebensversicherung finanziert.

Günstige Kredite für Hauskauf

Der Traum vom eigenen Haus muss kein Traum bleiben. Wenn jedoch nicht genug Eigenkapital für den Hauskauf vorhanden ist, muss ein Kredit aufgenommen werden. Um keine finanzielle Überbelastung zu riskieren,  muss der gewünschte Kredit den gegebenen Umständen in seiner Höhe und den monatlichen Belastungen angepasst sein. Die richtige und günstige Finanzierungsform zu finden, ist nicht leicht weil das notwendige Fachwissen fehlt. Es bietet sich an, einen Fachmann zu Rate zu ziehen.

Eine viel genutzte Möglichkeit, einen günstigen Kredit für den Hauskauf aufzunehmen, ist der Annuitätenkredit. Dieser Kredit hat sich bei der Immobilienfinanzierung über die Jahre gut bewährt. Er wird in gleichbleibenden monatlichen Raten zurückgezahlt. Diese Raten setzen sich aus der eigentlichen Tilgung und den Zinsen zusammen. Da sich mit jeder gezahlten Rate die Restschuld verringert, verringern sich zugleich auch die Zinsen. Das wiederum bedeutet, dass sich die monatliche Rate ständig verändern würde. Soll sie aber gleichbleibend sein, kann die Tilgung des Kredits schneller erfolgen da der Zinssatz festgeschrieben ist. Der Zinssatz richtet sich hierbei nach der Zinsfestschreibungszeit. Das heißt konkret, je länger die Laufzeit des Kredites ist, desto höher ist auch der Zinssatz. Der Annuitätenkredit wird von verschiedenen Banken angeboten. Daher lohnen sich eine Beratung und ein Vergleich immer, denn dieser Kredit wird ohne Sicherheiten gewährt.

Auch das Hypothekendarlehen ist eine sichere Form der Kreditaufnahme für den Hauskauf. Hierbei wird das Darlehen durch das Grundpfandrecht auf die jeweilige, oder eine andere Immobilie gesichert. Wegen dieser Sicherheit ist er meist auch günstiger im Bereich der Zinsgestaltung. Ein Vorteil des Hypothekendarlehens liegt darin, wenn der Darlehensnehmer seinen Zahlungen nicht mehr nachkommen kann, kann das Darlehen durch eine Zwangsversteigerung getilgt werden. Das Hypothekendarlehen kann mit einer Laufzeit von bis zu 30 Jahren gewährt werden. Die häufigsten Anbieter sind Bausparkassen, Kreditbanken und Lebensversicherungsgesellschaften. Doch auch für ein Hypothekendarlehen gilt, vor dem Abschluss immer Angebote einholen und vergleichen.
Die Möglichkeit, einen günstigen Kredit für den Hauskauf zu finden, kann über einen Direktanbieter oder Hypothekenvermittler erfolgen. Beide bieten Hauskaufkredite verschiedener Anbieter zu günstigen Konditionen an. Der Kreditnehmer kann sich den für ihn geeignetsten Kredit aussuchen.

Ganz egal für welchen Kredit sich der Kreditnehmer auch entscheidet, es sollte gut überlegt sein.

Kostenloses Girokonto der Norisbank

norisbankDie Norisbank ist ein Tochterunternehmen der Deutschen Bank. Faire Konditionen stehen im Vordergrund der Bank.

Sie bieten ihren Kunden das kostenlose Girokonto an, das zum Spitzenreiter bundesweit gehört. Auf verstecktes Kleingedrucktes verzichtet die Noris Bank, fair legt sie ihre Top Konditionen dem Kunden preis.

Es ist kein monatlicher Mindesteingang nötig um das Girokonto zu eröffnen und zu nutzen. Das Guthaben ist sicher auf dem Girokonto, denn die Norisbank ist Mitglied im Einlagensicherungsfonds. Das Guthaben des Kunden ist zu 100% abgesichert.

Die unkomplizierte Abwicklung bei der Eröffnung überzeugt. Ein Ansprechpartner für die Kontoeröffnung oder sonstige Probleme steht immer zur Verfügung.  Auf Wunsch und bei guter Bonität, ist ein Dispositionskredit möglich. Doch das ist längst nicht alles, was das Konto bietet. Ein weiterer Pluspunkt ist: Eine Mastercard und EC-Karte steht dem Kunden kostenlos zur Verfügung. Mit diesen Karten kann an über 7000 Geldautomaten der Cash Group Geld abgehoben werden. Darüber hinaus kann der Kunde mit der Kreditkarte einen Mietwagen buchen. Es ist keine Kaution erforderlich.

Das kostenlose Girokonto ist für den Privatkunden ein Top-Konto, denn die meisten Filialbanken bieten oft das Girokonto mit versteckten Forderungen an. Z. B. Mindestgehaltseingang, manchmal bis zu 2.500 EUR oder jährliche Gebühren. Bei der Norisbank ist die Kontoführung kostenlos.

Das perfekte Konto für den Privat Kunden, uneingeschränkt kostenlos kann der Kunde das Girokonto nutzen. Um Einblick in den persönlichen Finanzen zu bekommen, kann der Kunde an Service-Automaten der Norisbank oder der Deutschen Bank Kontoauszüge ziehen. Mit dem Internet können die Kunden noch flexibler über ihre Finanzen agieren. Einfach Online Banking die Finanzübersicht behalten und Zahlungen oder Daueraufträge tätigen, ist mit einem sicheren Login möglich. Bankgeschäfte können schnell und bequem von zu Hause erledigt werden.

Eine hervorragende Kombination ist das angeschlossene Tagesgeldkonto. Mit einer Verzinsung von 1,25% p. a. bringt das Konto eine gute Rendite.  Die Norisbank bietet mit über 100 Filialen in Deutschland gute Serviceleistungen und Qualität an. Eine hervorragende Leistung ist der Zusammenschluss des Cash Pools. So ist eine kostenfreie Geldabholung bei Mitgliedsbanken möglich.

Ob und inwieweit die Konditionen des Girokontos der Norisbank in Zukunft Gültigkeit besitzen sollte jeder Interessierte erneut prüfen. Für die Angaben in dem Artikel kann keine Gewähr übernommen werden.

Haftpflichtversicherung für Selbstständige

Viele der heute angebotenen Versicherungen können freiwillig und zu vereinbarten Konditionen abgeschlossen werden. Das gleiche gilt auch für die private Haftpflichtversicherung. Sie ist allerdings eine der wichtigsten Versicherungen im privaten Bereich, und daher unumgänglich. Wurde sie einmal abgeschlossen, schützt sie den Versicherungsnehmer im Schadensfall. In diesem Schutz sind Vermögens- und Sachschäden sowie Schäden und Folgeschäden an Personen auch für die Familienangehörigen inbegriffen. Wird der Schaden nachgewiesen, kommt die Versicherung für den Schaden bis zur vertraglich festgelegten Deckungssumme auf.
Eine Haftpflichtversicherung ist besonders für Selbstständige unabdingbar. Die Haftpflichtversicherung für Selbstständige bietet nicht nur dem Versicherungsnehmer, sondern auch seinen Angestellten, den richtigen Schutz in vielen Situationen. Bereits mit der Gründung der Selbstständigkeit sollte eine solche Versicherung abgeschlossen werden, denn als Selbstständiger muss man auch für Fehler und Fehlentscheidungen seiner Mitarbeiter mit all ihren Folgen aufkommen. Die Haftpflichtversicherung für Selbstständige unterteilt sich in die Betriebs- und die Berufshaftpflicht. Sie unterscheiden sich sehr deutlich voneinander. In der Betriebshaftpflichtversicherung sind das Unternehmen des Selbstständigen sowie alle seine Mitarbeiter versichert. Diese Versicherung schützt vor Schadensersatzansprüche Dritter. Außerdem leistet sie bei einem möglichen Rechtsstreit zusätzlichen Rechtsschutz. Umweltschäden und höhere Gewalt sind in dieser Haftpflichtversicherung allerdings nicht enthalten. Die Berufshaftpflichtversicherung wird auf den Versicherungsnehmer zugeschnitten, da es je nach Berufsgruppe erhebliche Unterschiede in den Leistungen und Beiträgen gibt. Je nach Berufsstand des Selbstständigen wird die Deckungssumme berechnet. Um den Leistungs- und Prämienumfang berechnen zu können, sind von entscheidender Bedeutung, wie viele Mitarbeiter der Selbstständige hat, die Höhe der Lohnsumme, die Umsatzsteuergesamtsumme und die Branche des Unternehmens.

Mit einer Haftpflichtversicherung für Selbstständige ist ein rundum Versicherungsschutz gewährleistet. Kommt es zum Beispiel zu einem Unfall mit Personenschaden, können ungeahnte Kosten entstehen, die ohne eine ausreichende Haftpflichtversicherung nicht nur den Selbstständigen, sondern auch sein gesamtes Unternehmen gefährden oder gar ruinieren können. Auch wenn ein selbstständiger Handwerker seine Arbeit nicht ordnungsgemäß verrichtet und dem Kunden dadurch ein eindeutiger Schaden entsteht, kommt die Haftpflichtversicherung des Selbstständigen nach Prüfung für den Schaden auf.
Eine umfangreiche Beratung durch den Versicherer sowie der Vergleich mit verschiedenen Versicherungsanbietern sollten einem Vertragsabschluss immer vorausgehen. Nur wer den richtigen und ausreichenden Versicherungsschutz hat, ist für die Zukunft optimal abgesichert.

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