Kfz Versicherung wechseln
Für den Wechsel der Kfz Versicherung kann es unterschiedliche Gründe geben. Das ist einmal die Anschaffung eines anderen Fahrzeugs, ein Schadensfall, die Erhöhung der Beiträge oder einfach der Wunsch, zu einer günstigeren Kfz Versicherung zu wechseln.
Für den normalen Wechsel der Kfz Versicherung wird zum Ende des Versicherungsjahres gekündigt. Diese Kündigung mit einer Frist von einem Monat vor dem vertraglich festgehaltenen Ablauf vollzogen werden. Es gibt jedoch eine ganze Reihe von Sonderkündigungsrechten, die bei einer Kfz Versicherung eingeräumt werden. Das ist der Wechsel des Fahrzeugs, die Neuzulassung eines neuen oder eines gebrauchten Wagens. Hier kann immer ohne Einhaltung von Kündigungsfristen gekündigt und der Neuabschluss bei einer anderen Versicherung vorgenommen werden. Wenn das Fahrzeug verkauft oder anderweitig vergeben und nicht mehr genutzt wird, kann ebenfalls sofort gekündigt werden. Liegt ein Schadensfall vor, so kann die Kfz Versicherung innerhalb eines Monats gekündigt werden. Es ist dafür gänzlich unerheblich, ob die Versicherung diesen Schaden nun anerkannt hat oder nicht. Es zählt die rechtzeitige Meldung des Schadens. Erhöht die bisherige Kfz Versicherung die Beiträge gilt ein Sonderkündigungsrecht von einem Monat. Die Frist beginnt mit Erhalt der Bekanntgabe der Beitragserhöhung. Dieses Recht zur außerordentlichen Kündigung tritt auch dann ein, wenn die Kfz Versicherung die Vertragsbedingungen geändert hat, gänzlich oder für den betreffenden Autotyp, beziehungsweise die Regionalklassen.
Für die Kündigung der Kfz Versicherung gibt es im Internet als Download die vordruckten Kündigungsschreiben. Es ist sicherer diese zu benutzen, damit die Kündigung rechtsgültig ist und keine Einzelfaktoren dabei vergessen werden. Unbedingt wichtig ist immer die Einhaltung der jeweiligen Fristen. Die Neuversicherung muss möglichst übergangslos abgeschlossen werden, damit der wichtige Versicherungsschutz nicht unterbrochen wird. Natürlich kann auch innerhalb der Versicherung gewechselt werden, ordnungsgemäß oder außerordentlich, oder in eine andere Versicherungsklasse innerhalb der Versicherung.
Für einen Versicherungswechsel sollte vorher der Versicherungsvergleich im Internet genutzt werden, damit auch wirklich Preis-Leistungsverhältnis der neuen Versicherung genau abgewogen werden kann. Innerhalb der Vergleichsportale wurden bereits die besten und günstigsten Versicherer aufgelistet. Hier ist sehr leicht eine Orientierung für eine Neuversicherung zu finden. Die Versicherungsrechner dienen dem genauen Überblick für die Kosten. Der Abschluss der neuen Versicherung kann dann unkompliziert über das Internet getätigt werden.
Immobilienfonds als sichere Anlage
Gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise sollte man sich genau überlegen, wie man sein Geld anlegt, um möglichst viel Vermögen aufzubauen. Dabei hat sich herausgestellt, dass es am Besten ist, wenn man in Sachwerte investiert. Dabei sollte möglichst eine Streuung vorgenommen werden, und zwar auf Rente, Beteiligung an Gesellschaften und Immobilienfonds. Das Fondvermögen ist ausgewiesenes Sondervermögen. Eine Immobilie ist Sachwert und ein Fond ausgewiesenes Sondervermögen. Wenn man sich nur an einer Immobilie beteiligt, ist das Risiko recht groß. Selbst wenn man darauf geachtet hat, dass die Immobilie wenigsten 4 % Rendite abwirft, eine gute Lage hat und laut Verkehrswertgutachten der Kaufpreis angemessen ist, kann es zu erheblichen Verlusten kommen. Irgendwann laufen die Mietverträge aus oder die Mieter kündigen die Immobilie, dann kann man sie eventuell nur unter dem früheren Mietpreis vermieten oder aber überhaupt nicht. Wenn die Miete von gleich mehreren Mietern ausfällt, kann man auch keine Rendite mehr erzielen, obwohl man gerade für diesen Zweck die Immobilie gekauft hatte.
Da ist es besser, man investiert in mehrere Fonds. Eine Rating Agentur untersucht hierbei die Qualität der Fonds. Es wird in Miet- und Bürohäuser, sowie in Logistikunternehmen und Hotels investiert. Ein Fond Manager überwacht die Fonds und kann sie gegebenenfalls auswechseln. Man unterscheidet zwischen geschlossenen und offenen Immobilienfonds. Bei den geschlossenen wird das Kapital eingezahlt und der Fond geschlossen. Man kann weder weitere Einzahlungen noch Auszahlungen vornehmen. Bei einem offenen Fond kann man jederzeit einzahlen und auch wieder entnehmen.
Wenn man sich an Immobilienfonds beteiligt, hat man weniger Arbeit als bei einer eigenen Immobilie, die Arbeit übernimmt der Fond Manager und man wartet nur auf die Auszahlung der Renditen. Bei Reparaturen etwa beteiligt man sich wohl mit seiner Einlage, aber man hat nicht die Verhandlungen mit den Handwerkern und keine Arbeit. Allerdings muss man die Steuern aus Vermietung und Verpachtung entrichten.
Grüne Technologie – Deutschland Weltspitze!
Die großen Probleme der heutigen Zeit wie Klimawandel, Rohstoffverteuerung und die katastrophale Umweltverschmutzung in den Schwellenländern beschert der weltweit führenden deutschen Umweltindustrie einen wahren Boom. Grüne Technologie verspricht beste Aussichten und Marktchancen im Export, und hat das Potential zum wichtigsten Jobmotor im Land zu werden. Durch die weltweit wachsenden Umweltprobleme gibt es einen gigantischen Bedarf an neuer Technik, die Rohstoffe und Energie effizienter nutzen und erzeugen kann, dabei aber auch die Klimaprobleme berücksichtigt. Grüne Technologie aus Deutschland belegt in dieser Boombranche weltweit bereits eine Spitzenposition. Vor allem der drohende Ökokollaps in vielen Regionen der Schwellenländer wie China oder Indien, die immer noch ein beispielloses Wachstum an den Tag legen, hat bewirkt, dass Umweltschutz heute nicht mehr als bloßes Hobby von Weltverbesserern angesehen wird. Grüne Technologie ist heute mehr ein lohnendes Geschäft und versprechen denjenigen Unternehmen goldene Zeiten, die besonders umweltschonende und gleichzeitig effiziente Verfahren anbieten. Nanotechnologie, CO2 neutrale Kraftwerke, Pflanzenkläranlagen oder Biomasse Kraftstoffe sind nur einige Beispiele für eine Umwelttechnik, die sich auf dem besten Weg zur Wachstumsindustrie des 21. Jahrhunderts befindet.
Eine Studie des DIW (Deutsches Institut für Wirtschaftsförderung), des Fraunhofer Instituts und der Unternehmensberatung Roland Berger, die noch der frühere Umweltminister Sigmar Gabriel in Auftrag gegeben hat, belegt diese Aussage. Sie besagt, dass die Umwelttechnik Industriezweige wie beispielsweise Fahrzeugbau oder Maschinenbau innerhalb von ungefähr zehn Jahren hinter sich lassen wird. Die Studie will weiterhin herausgefunden haben, dass die Umweltindustrie die Automobilwirtschaft in etwa 15 Jahren als deutsche Leitindustrie abgelöst haben wird. Derzeit liegt der Anteil der Umweltbranche am Umsatz aller Wirtschaftsbereiche noch bei vier Prozent, bis 2030 soll diese Zahl laut Studie voraussichtlich auf satte 16 Prozent steigen. Schon heute sind geschätzte 1,5 Millionen Deutsche in der Umweltschutzbranche tätig. Die Studie geht davon aus, dass selbst vorsichtigsten Schätzungen zufolge in den nächsten Jahren Hunderttausende neuer Jobs entstehen werden.
Existenzgründerdarlehen der KFW
Die KFW Mittelstandsbank stellt jungen Unternehmern unterschiedliche Existenzgründerdarlehen zur Verfügung. In diesem Fall werden die beiden Programme KFW StartGeld und der KFW Unternehmerkredit verglichen. Die Detailangaben sind wie ohne Gewähr.
KFW StartGeld (Programm 061)
Dieses Existenzgründerdarlehen ist für Existenzgründer, Freiberufler und kleine Unternehmen bis maximal 3 Jahre nach Aufnahme der Geschäftstätigkeit erhältlich. Bei dem Kreditnehmer muss es sich um eine natürliche Person handeln. Finanziert wird beim KFW StartGeld jegliche Form der Existenzgründung, sofern ein wirtschaftlicher Erfolg absehbar ist. Es werden auch Nebenerwerbstätigkeiten gefördert, die langfristig auf eine Vollerwerbstätigkeit ausgelegt sind. Mitfinanziert werden unter anderem der Erwerb von Grundstücken und Gebäuden, sowie der Kauf von Maschinen und Anlagen, die für die Betriebstätigkeit erforderlich sind. Der maximale Finanzierungsbetrag liegt bei 50.000 Euro, wobei Betriebsmittel bis zu einer Höchstgrenze von 20.000 Euro finanziert werden. Der gesamte Kapitalbedarf darf diese Beträge auch übersteigen, sofern der die Kreditsumme übersteigende Betrag aus Eigenmitteln finanziert wird. Auch bei geringerem Finanzierungsbedarf verbessert das Einbringen von Eigenmitteln die Bonitätsbeurteilung durch die KFW. Eine Kombination mit anderen Förderprogrammen der KFW ist nicht möglich. Die Zinsbindung entspricht der Kreditlaufzeit von 5 bzw. 10 Jahren mit 1 bzw. 2 tilgungsfreien Anlaufjahren. Der Nominalzinssatz beträgt je nach Laufzeit 4,15% (eff. 4,23%) bzw. 4,25% (eff. 4,33%). Die Auszahlung der Kreditsumme erfolgt zu 100%.
KFW Unternehmerkredit für kleine und mittelständische Unternehmen (Programm 047)
Zusätzlich zu den für das KFW-StartGeld berechtigten Kreditnehmern können auch Vermieter von Gewerbeimmobilien den Unternehmerkredit beantragen. Außerdem werden auch Vorhaben im Ausland gefördert. Gefördert werden Investitionen und die Anschaffung von Betriebsmitteln. Die Vorhaben werden bis zu 100% des benötigten Kapitals finanziert. Der maximale Darlehensbetrag beläuft sich auf 10 Millionen Euro, die Auszahlung erfolgt zu 96%. Die Kreditlaufzeit kann zu 5 oder 10 Jahren mit 1 bzw. 2 tilgungsfreien Anlaufjahren gewählt werden. Wahlweise steht auch ein Endfälligkeitsdarlehen mit einer Laufzeit und Zinsbindung von 12 Jahren zur Verfügung. Investitionsvorhaben, bei denen mindestens 2/3 der Kosten auf Grunderwerb, Baukosten oder Erwerb von Unternehmensbeteiligungen ausfallen, können bis zu einer Laufzeit von 20 Jahren mit maximal 3 tilgungsfreien Anlaufjahren finanziert werden. Die Zinsbindung erfolgt hierbei entweder für 10 oder für 20 Jahre. Auch dieses Existenzgründerdarlehen ist als Endfälligkeitsdarlehen erhältlich. Die Zinssätze richten sich nach der Bonität des Kreditnehmers und reichen von nominal 1,2% (eff. 2,57%) bis 8,15% (eff. 8,85%). Der KFW Unternehmerkredit kann auch mit anderen Fördermitteln kombiniert werden.
Weiterführende Tipps bietet Ihnen dieser Artikel zur Kreditvergabe bei Existenzgründungen. Welche Hürden gibt es bei der Genehmigung der Existenzgründerdarlehen? Worauf müssen Sie bei der Beantragung achten?
Mehr Erfolg mit Change-Management
Das Umfeld von Unternehmen befindet sich in einem konstanten Wandel. Veränderte wirtschaftliche Bedingungen, neue Konsumgewohnheiten der Verbraucher und neue Produkte oder Strategien von Konkurrenten erfordern es, dass ein Unternehmen seine Strategien, Strukturen und Prozesse immer wieder anpassen muss, um erfolgreich zu bleiben.
Mit einem gezielten Change-Management, d.h. der gezielten Steuerung der unternehmensinternen Veränderungen, sollen diese notwendigen Veränderungsprozesse angestoßen und zielführend durchgeführt werden. Zugrunde liegt dem Management von Veränderungsprozessen die Erkenntnis, dass Unternehmen von Menschen getragen werden, die neben den Interessen des Unternehmens auch eigene Interessen verfolgen und deshalb bei notwendigen Veränderungen Ängste und Widerstände zeigen können. Diese Ängste und Widerstände im Rahmen eines Veränderungsprozesses zu erkennen und konstruktiv umzuwandeln, ist ein Ziel des Change-Managements.
Die Prinzipien des Change-Managements können zu unterschiedlichen Zielen genutzt werden, beispielsweise zu einer grundlegenden Restrukturierung, zu einer Veränderung der Unternehmensstrategie, zur Kostensenkung oder zu einer Unternehmenssanierung. Das Management von Veränderungen in Unternehmen kann daher sowohl als abgeschlossener Vorgang, z.B. um ein bestimmtes Unternehmensziel zu erreichen, als auch als kontinuierlicher Prozess betrachtet werden.
Gezielte Veränderungsprozesse in Unternehmen können unternehmensintern von qualifizierten Mitarbeitern als Change Agent begleitet werden, oft werden aber externe Berater ins Haus geholt. Diese bieten den Vorteil, dass Sie mehr Distanz haben zu den bisherigen Prozessen und den beteiligten Personen.
Ein gutes Kommunikations- und Konfliktmanagement und die Motivation der Betroffen tragen zum Erfolg eines Veränderungsprozesses bei. Wichtig bei jeder Form von Change-Management ist daher eine transparente Kommunikation mit allen Betroffen und gegebenenfalls die Einbeziehung der Mitarbeiter. Damit kann den entstehenden Widerständen und Ängsten entgegegen gewirkt werden, und die Erfahrungen der Mitarbeiter können in die neuen und verbesserten Strategien und Unternehmensprozesse eingebracht werden.
Ein aktives Change-Management gibt Unternehmen somit die Möglichkeit, schnell und effizient auf externe Veränderungen zu reagieren und notwendige interne Veränderungen gezielt und unter Einbeziehung der Betroffenen zu erreichen.
Was genau sind eigentlich Derivate?
Derivate sind Anlageformen bzw. Finanzprodukte, welche abhängig sind von der Wertänderung anderer Finanzprodukte oder Güter (z. B. festverzinsliche Wertpapiere, aber auch landwirtschaftl. Produkte oder Rohstoffe) und in der eigenen Wertentwicklung durch Wertschwankungen auf jegliche Änderungen der entsprechenden Marktbedingungen reagieren.
Der Inhaber/Käufer eines Derivates erwirbt das Recht, nicht aber zwingend die Verpflichtung ein anderes Anlageprodukt oder Gut in einem frei zu definierendem zukünftigem Zeitraum oder zu einem frei zu definierendem zukünftigem Zeitpunkt zu einem bereits heute festgelegten Preis (und eventuellen weiteren detailiert festgelegten Bedingungen) zu erwerben, zu verkaufen oder zu tauschen.
Genutzt werden Derivate zur Spekulation auf Kursgewinne, als Risiko-Ausgleich zur Absicherung des Basiswertes sowohl im Verkauf, als auch im Einkauf von Gütern oder bei Finanzanlagen. Des Weiteren kann ein Derivat genutzt werden, um Gewinne durch Ausnutzung von Preisunterschieden gleicher Ware an unterschiedlichen Märkten zu erzielen.
Der Gewinn oder Verlust errechnet sich jeweils anhand der Differenz zwischen dem zum ausgehandelten Zeitpunkt aktuellem Marktwert (lt. Börsenkurs) des Basiswertes und dem vereinbartem Preis. Bei nicht Vorhandensein eines direkten Marktwertes werden Werte lt. Börsenkurs von Vergleichsobjekten herangezogen. Anders als bei den üblichen Anlagegeschäften, kann man mit Derivaten auch an fallenden Märkten Gewinne erzielen.
Entgegen anderer Anlageformen ist für diese Anlage keine, ggf. eine sehr geringe Anfangsinvestion erforderlich. Hier sind also für einen kleinen Aufwand große Gewinnmöglichkeiten gegeben. Allerdings können auch große Verluste bis hin zum Total-Verlust entstehen, denn da ein Derivat stets abhängig von anderen Anlagegeschäften ist, existieren auch hier die selben hohen Risiken. Hinzu kommt, dass die Wertbildung von Derivaten für den Durchschnittsbürger oft etwas undurchsichtiger ist, als bei den üblichen Anlagegeschäften, da weit mehr Faktoren den Basiswert beeinflussen.
Derivate Finanzprodukte werden teils an Terminbörsen gehandelt, aber auch außerhalb (z. B. von Banken) des Börsengeschehens. Die bekanntesten heißen Futures, Optionen und Swaps.
Bilanzsaison: 4 x im Jahr Bangen und Hoffen
Die Bilanzsaison ist der Zeitraum eines Quartals, in dem die Bilanzen von Dow Jones und Dax offengelegt werden. Das ganze geschieht vier Mal im Jahr.
Da der Aktienhandel mit vielen Spekulationen betrieben wird, schien es nach der Lehmann Brothers Krise oder allgemeiner gesagt nach der amerikanischen Bankenkrise doch recht schnell mit dem Index nach oben zu gehen. So als habe man aus den Ereignissen nichts gelernt. Dann kam die Krise um die griechische Währung, die die europäischen Staaten zu gewaltigen Anstrengungen zwang, wollte man den Euro nicht generell fallen lassen, und schon reagierte die Börse mit heftigen Aktienverlusten.
Die Fragen, die sich alle stellen sind die, ob die Kursgewinne der Firmen vom ersten Quartal, die an der Börse mitgenommen bzw. vorweggenommen wurden, nur ein Ballon waren, ob die Aktienkurse nur noch in die Breite gehen, bevor sie ganz nach unten fallen und vor allem, wie weit runter können sie fallen? Sind die jetzigen Kursverluste nur mehr der Beginn einer dringend erwarteten Kurskorrektur? War die Bankenkrise nicht nur der Anfang einer viel umfassenderen Krise?
Es scheint festzustehen, dass das Krisenmanagement der europäischen Staaten zunächst nur eines brachte: Zeitgewinn. Man kann die negativen Erwartungen an der Tatsache festmachen, dass im ersten Quartal 2010 mehr Regionalbanken Amerikas Pleite gemacht haben als im Vergleichsjahr 2009. Nicht veräußerbare Gewerbeimmobilien kennt man schon seit Jahren und jetzt gibt es auch noch die extreme Verschuldung der Industrienationen, deren Folgen man noch nicht absehen kann. Die Summe all dieser Faktoren lässt einen Kursanstieg immer unwahrscheinlicher werden und Hoffen und Bangen um Beständewahrung, von Gewinnen gar nicht zu reden, wird innerhalb der Bilanzsaison weiter gehen. Die Furcht vor einem Börsencrash kann nicht genommen werden. Vor allem die Beobachtungen von Kapitalsicherungen in Metallwertanlagen (Gold/Silber) und die Reaktivierung bisher für unrentabel gehaltener Ressourcen sollte Anlagewilligen eindeutig zu denken geben.
Tagesgeldkonten im Vergleich
In der Finanztest Ausgabe Februar 2010 nimmt die Stiftung Warentest das Thema Tagesgeld- und Festzinsangebote genauer unter die Lupe. Bei über 80 Banken werden die Produkte Tagesgeld, Festgeld, Sparkonten und Festzinsangebote begutachtet und bewertet. Wo bekommt man die besten Zinsen?
Das Resultat ist besser als erwartet. Derzeit sind beim Testsieger Santander Consumer Bank bis zu 3,5% Zinsen möglich. Sein Geld länger als drei Jahre aus der Hand zu geben lohnt indes nicht. Dass Anleger ohne Kündigungsmöglichkeit bessere Zinskonditionen erwarten können als flexible Anlagepakete ist nicht verwunderlich – war es je anders?
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